Wenige Bauern in der Western Province können sich eine
Milchziege oder eine Milchkuh leisten. Die lokalen Ziegen und Kühe geben
praktisch keine Milch und werden vorwiegend ihres Fleisches wegen gehalten.
Ein "up-grading" der lokalen Tiere, d.h. dieselben mit einem hochwertigen
Zuchttier zu kreuzen um produktive Nachkommen zu zeugen, ist für die meisten Bauern die
einzige Möglichkeit, eine Milchziege zu erstehen.
Die Befruchtungsstationen sind jedoch meist sehr weit entfernt und die Gebühren
für viele Bauern unerschwinglich.
Für das Ziegen-Projekt werden Bauern aus den SOF-DI Bauerngruppen nach strengen Kriterien als "buck-keeper" ausgewählt und von der DGAK für eine erfolgreiche Ziegenzucht und Ziegenhaltung geschult. Ein Ziegenstall nach DGAK Richtlinien muss errichtet sowie spezielles Futter für das Zuchttier angebaut werden.
Die Bauern erhalten in den SOF-DI Zentren in Kursen ebenfalls das nötige Wissen für eine erfolgreiche Ziegenhaltung. Sie können nun ihre lokalen Ziegen gegen eine kleine Gebühr besamen lassen. Der "buck-keeper" wird so auch zum Kleinunternehmer.
Dank diesem Projekt produzieren die Nachkommen der lokalen Ziegen Milch. Der Ernährungsstandard der Familien erhöht sich. Zudem kann durch den Verkauf von überschüssiger Milch Einkommen generiert werden.
Warum Ziegen und nicht Kühe?
|